Kreislehrgang „Grundausbildung – Teil1“ in Ramstein abgeschlossen

Kreislehrgang „Grundausbildung – Teil1“ in Ramstein abgeschlossen

Teilnehmer Grundausbildung Teil1 2020 mit Maske und Abstand
Jedes Jahr findet in Ramstein in der Zeit zwischen Fasching und Ostern ein Grundlehrgang für neue Feuerwehrleute aus dem Landkreis Kaiserslautern statt. Hier bekommen die Männer und Frauen das kleine 1×1 der Feuerwehr vermittelt. Rechtsgrundlagen, brennen und löschen, Fahrzeug- und Gerätekunde, Knoten, aber auch die Zusammenarbeit der einzelnen Trupps bei einem Brandeinsatz oder der technischen Hilfeleistung werden in Theorie und Praxis geschult.

Wie immer startete die Ausbildung der 36 Teilnehmer am Samstag nach Aschermittwoch. Bereits nach zwei Samstagen war jedoch Schluss. Corona warf bei den Feuerwehren den geplanten Ausbildungs- und  Dienstbetrieb über den Haufen. Die Kreisausbildung pausierte bis zum 22. August.

Zur Umsetzung des erarbeiteten Hygienekonzepts wurde die Bestuhlung im Schulungsraum ausgemessen, die Gruppen wurden neu eingeteilt, Plexiglaswände sorgten bei der Essensausgabe für den notwendigen Schutz. Die Teilnehmer und die Ausbilder mussten sich den geänderten Bedingungen anpassen. Auf den obligatorische Mund-Nasen-Schutz musste genau so geachtet werden wie auf Abstand und Händedesinfektion. Jeder machte mit. Jeder hielt sich zu seinem eigenen und zum Wohle seiner Kameraden an die Auflagen und trug so dazu bei, dass der Lehrgang coronafrei abgeschlossen werden konnte.

So konnten nach weiteren vier Samstagen die Teilnehmer eines sehr guten und disziplinierten Lehrgangs mit erfolgreicher Prüfung diesen Ausbildungsabschnitt abschließen. Zurück in den eigenen Wehren werden sie innerhalb der nächsten zwei  Jahre ihre Grundausbildung abschließen. So lange erforderlich weiterhin mit Maske und Abstand. Schließlich wollen Ihre Feuerwehren Ihnen möglichst lange helfen können, ohne selbst in Corona-Quarantäne geschickt zu werden.

Wir füllen keine Pools

Wir füllen keine Pools

 

In letzter Zeit häufen sich bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Anfragen zum Befüllen von privaten Plansch- und Schwimmbecken.
Diese Tätigkeit fällt nicht in das Aufgabengebiet der Feuerwehr und wird somit nicht von uns durchgeführt.

Auch von den Stadtwerken wird kein Standrohr zur Wasserentnahme für solche Zwecke ausgegeben. Nach Rücksprache mit den Stadtwerken können Sie über ihren Wasser-Hausanschluss ca. 4.000 Liter je Stunde entnehmen.
Voraussetzung dazu ist, dass die Entnahmestelle möglichst nah an der Hauseinführung gewählt wird.
Auch entsprechend dimensionierte Schläuche und Armaturen sorgen dafür, dass nach einiger Zeit der Pool gefüllt ist und dem Badevergnügen nichts mehr im Wege steht.

Ihre Feuerwehr und die Stadtwerke wünschen Ihnen einen schönen Sommer.

Kein Florianstag wegen Corona

Kein Florianstag wegen Corona

Eigentlich ein schon vertrautes Bild. Ramsteiner Feuerwehrleute legen um den Namenstag ihres Schutzpatrons St.Florian eine Blume auf den Gräbern ihrer verstorbenen Kameraden nieder. Doch in diesem Jahr ist, wie in so vielen Bereichen, alles anders.

Der „höchste Feiertag“ der Feuerwehr wird nicht wie sonst mit einem Gottesdienst und anschließendem Kameradschaftsabend begangen. Auch die Übernahmen, Beförderungen, Ehrungen und Ernennungen müssen in diesem Jahr noch auf sich warten lassen.

Nur an dem Gedenken auf dem Friedhof konnte mit einer sehr kleinen Abordnung der aktiven Wehr und Vertretern der Alterskameradschaft festgehalten werden. Begleitet wurden diese von Bürgermeister Ralf Hechler und dem ersten Beigeordneten und Feuerwehrdezernent Marcus Klein. Im erforderlichen Abstand suchte die kleine Gruppe die 22 Gräber der verstorbenen Wehrleute auf den Friedhöfen in Ramstein, Hütschenhausen und Niedermohr auf, legte eine Blume nieder und rief sich die Kameraden mit kleinen Anekdoten noch einmal ins Gedächtnis.

Was sie wohl zu der jetzigen Corona-Lage sagen würden? Vielleicht gar nicht so viel wie sich das der Eine oder andere Zeitgenosse heute so herausnimmt. Etliche dieser Kameraden hatten noch die Schrecken und das Elend des Krieges miterlebt. Weit schlimmere Zeiten in denen man bestimmt gerne, auch mit Mundschutz, in vollgepackten Supermärkten einkaufen gegangen wäre. Dann heim in die Wohnung, fernsehen, Internet oder einfach mal so Freunde anrufen – noch vor ein paar Jahrzehnten undenkbar und somit auch nicht so wichtig. Man hatte gefühlt dennoch alles und war mit dem wenigen zufrieden. So mancher unserer verstorbenen Kameraden würde den Kopf schütteln über das was man heute für unabdingbar und wichtig erachtet.

Diese Männer sind mit einfachsten Mitteln zu ihren Einsätzen ausgerückt und hatten dennoch alle ihnen gestellten Aufgaben gemeistert. Und da sind sich alle Feuerwehrleute, egal in welchem Jahrzehnt sie ihren ehrenamtlichen Dienst für die Allgemeinheit geleistet haben oder heute noch leisten gleich. Sie sind flexibel und können schnell und professionell mit geänderten Situationen zurechtkommen.

Für Sie als Bürger ändert auch die Corona-Pandemie in Puncto Feuerwehr nichts. Wenn sie unter 112 Hilfe in einer Notlage anfordern - wir kommen. Jetzt zwar mit Mundschutz und vielleicht auch mit mehr Fahrzeugen um unser Personal mit dem erforderlichen Abstand zur Einsatzstelle zu bringen. Aber wir kommen und helfen wie gerufen. Ganz im Sinne St.Florians, unserer Vorgänger und unserem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Elektro Schröder spendet Waschmaschine an die Feuerwehr

Elektro Schröder spendet Waschmaschine an die Feuerwehr

v.l.n.r: Gerätewart Julian Kassel, Andreas Schröder, Wehrleiter Franz-Josef Preis

Auch Ihre Feuerwehr muss sich mit den geänderten Rahmenbedingungen, die die Corona-Pandemie an uns alle stellt, arrangieren. Im Einsatzfall werden die Fahrzeuge nicht mehr voll besetzt. Abstand wird gewahrt. Masken sind in den Einsatzfahrzeugen zu tragen.
Doch was passiert mit den getragenen Masken nach einem Einsatz? Diese müssen ja gewaschen werden.

Kurzerhand erklärte sich die Firma Elektro Schröder aus Ramstein bereit, hierfür eine Waschmaschine zu sponsoren.
Die Firma Elektro Schröder unterstützt immer wieder durch Sachspenden die Feuerwehr der Verbandsgemeinde. Zudem stellt sie als Arbeitgeber ihre Mitarbeiter für den Feuerwehrdienst frei. Selbst Firmeninhaber Andreas Schröder lässt im Einsatzfall alles stehen und liegen um mit auszurücken oder die Zentrale zu besetzten. So ist er mit seiner Firma eine wichtige Säule zur Aufrechterhaltung der Tagsalarmbereitschaft der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach.

„Vielen Dank für Dein Engagement in unserer Feuerwehr“ so Wehrleiter Franz-Josef Preis bei der Übergabe der Waschmaschine. „Deine Sachspende trägt erheblich zur Gesundheit unserer Wehrleute in dieser Zeit bei.“ – Auch von Seiten deiner Kameraden ein großes DANKESCHÖN.

Spende vom Forst- und Gartenbaubetrieb Albrecht

Spende vom Forst- und Gartenbaubetrieb Albrecht

„Ich finde es gut, was Ihr den Jugendlichen hier alles beibringt“ so Andre Albrecht bei einem Übungsabend der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach. Feuerwehrknoten standen bei seinem Besuch auf dem Dienstplan der Nachwuchsretter und diese wurden eifrig geübt.
Grund des Besuches von Andre und Melvin Albrecht vom gleichnamigen Forst- und Gartenbaubetrieb war eine schon länger geplante Spendenübergabe die noch von der letztjährigen Weihnachtsbaumaktion herrührte. Den stolzen Betrag von fünfhundert Euro konnte er an den Jugendfeuerwehrwart Julian Kassel überreichen. Geld, das zu hundert Prozent in die abwechslungsreiche Jugendarbeit der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach läuft und somit gut für alle investiert ist.
Jugendfeuerwehr ist nämlich viel mehr als Schläuche rollen und Wasser spritzen. Gut die Hälfte des Übungsjahres ist mit allgemeiner Jugendarbeit wie basteln, spielen, Fahrten und Zeltlager gefüllt. Das alles will finanziert sein.
Demnächst steht zum Beispiel wieder die jährliche Überprüfung und Reinigung der Nistkästen im Wald neben der Feuerwache an. Für die Reparaturen und die anschließende Übernachtungsaktion in der Feuerwache soll ein Teil des Geldes genutzt werden.
Wir bedanken uns nochmals beim Forst- und Gartenbaubetrieb Albrecht für die großzügige Spende.