Suzuki Höhn spendet

Suzuki Höhn spendet

Gleich zweimal konnte das Suzuki Autohaus Höhn aus Spesbach Kinder glücklich machen. Zum einen als er in der Vorweihnachtszeit seinen Ausstellungsraum leerräumte um dort ein Weihnachtskino zu veranstalten. Leuchtende Kinderaugen und eine volle Spendenkasse waren der Lohn.

Zum anderen als diese Spende von Sebastian Höhn nun übergeben wurde. So zauberte er nochmal ein Lächeln in die Gesichter der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach. „Diese Spende können wir gut gebrauchen, stehen doch wieder zwei Zeltlager und noch weitere Aktionen in unserem Jahresprogramm“, so die Jugendlichen bei der Spendenübergabe. Auch das Betreuerteam bedankte sich nochmals bei der Firma Höhn für diese gelungene Aktion.

2019 – alle 27 Stunden ein Einsatz

2019 – alle 27 Stunden ein Einsatz

Das Jahr 2019 ist vorüber. Feuerwerke wurde abgebrand und auf das Neue Jahr angestoßen. Der Einsatzzähler für das Jahr 2020 wurde auf Null zurückgestellt. 
Neujahr ist immer ein Tag an dem man gespannt sein kann auf das was kommt, aber auch ein Tag an dem man noch einmal einen kurzen Blick zurück auf das abgelaufene Jahr wirft. Und 2019 hatte für Ihre Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach einiges an Arbeit und Einsätzen parat.

Gleich 320 Einsätze mussten im vergangenen Jahr gefahren werden. Das heißt, dass für 320 unterschiedliche Probleme in kürzester Zeit für jeden Fall individuell zugeschnittene Lösungen gefunden werden mussten. Dafür sind wir ausgerüstet. Dafür üben wir. Dafür stehen wir mit 57 Aktiven in Ramstein und 25 Aktiven in Niedermohr bereit – immer.
„Nur“ 29 mal mussten wir zu Feuer ausrücken. 21 mal gingen Brandmeldeanlagen oder die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder. 19 Sicherheitswachen bei Veranstaltungen in der ganzen Verbandsgemeinde wurden gestellt und zehn mal waren unsere Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis oder über die Kreisgrenzen hinweg gefordert.

Wären die Einsätze in regelmäßigen Abständen gekommen so hätten wir alle 27 Stunden einen Alarm gehabt. Doch so planbar ist das nicht. Einsatzstärkster Monat war der Mai mit 114 Einsätzen. Alleine in der Nacht vom 19.05. auf den 20.05. gingen neunundneunzig Hilferufe bei uns ein. Die längste Zeit ohne dass uns der Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz in die Feuerwache rief war die Zeit zwischen dem neunten und zwanzigsten August - zehn Tage ohne Einsatz! Die längsten Einzeleinsätze hatten wir gar nicht in unserer Verbandsgemeinde sondern bei Katastrophenschutzeinsätzen die bis zu neuneinhalb Stunden in Anspruch nahmen. Der kürzeste Einsatz war wohl das ziehen eines verschmutzten Ablaufschachtes in einem Keller bei den Starkregenereignissen. Drei Minuten waren hierzu im Einsatzbericht vermerkt. Hätte der Geschädigte auch selbst darauf kommen können. Aber das ist nun mal unser Job. Wir kommen wie gerufen - ehrenamtlich.

Zahlenspielereien. Denn hinter den 320 Einsätzen steckt mehr als Statistik und Zahlen. Jeder NOTruf zeigt, dass sich jemand in einer Notlage befindet sich nicht selbst helfen kann. 
Unter der Notrufnummer 112 bekommen Sie auch 2020 professionelle Hilfe aus Ihrer Nachbarschaft - versprochen. Und falls Sie immer noch nach einem guten Vorsatz für dieses Jahr suchen: Wie wäre es denn bei uns mitzumachen? Ist gar nicht schwer - wir freuen uns auf Sie.

Wenn einem der Nikolaus nichts in die Stiefel steckt und nach dem Einsatz der Wecker klingelt   

Wenn einem der Nikolaus nichts in die Stiefel steckt und nach dem Einsatz der Wecker klingelt  

Es ist gerade 6:30 Uhr als wir wieder in die Feuerwache einrücken. Es ist kalt. Sehr kalt. Um 3:00 Uhr wurden wir zu einer Tierrettung alarmiert. Ein Pferd war in einem Wasserloch eingebrochen und musste von uns mit dem Kranaufbau des Wechselladerfahrzeuges gerettet werden. Jetzt liegt das arme Tier unter einer Abdeckung aus Heu um es warm zu halten. Das Wechselladerfahrzeug hat sich in dem halbgefrorenen Boden festgefahren und musste mittels Seilwinde und Umlenkrolle wieder freigezogen werden. Der benötigte halbe Meter den wir das Fahrzeug für die Tierrettung vorfahren mussten war wohl doch zu viel. Zumindest hat es dem Pferd geholfen. Da ist der Mehraufwand zu verkraften.
Wieder zurück in der Wache klingelt am Spind immer noch mein Handy. Der Wecker geht – Zeit um „aufzustehen“ um sich für die Arbeit fertig zu machen.
Wir waren zumindest erfolgreich. Nicht so der Nikolaus der auch in dieser Nacht unterwegs war. Er konnte uns nichts in die Stiefel stecken. Die hatten wir in dieser Nacht an.

Spende für die Jugendfeuerwehr

Spende für die Jugendfeuerwehr

Bei ihrem Kürbisfest auf dem Trifthof sammelte Familie Fischer Spenden für die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz. Heute war es dann so weit und die Spende wurde an die Jugendfeuerwehr überreicht. „Wir wissen, dass mit dem Geld etwas sinnvolles gemacht wird. Schließlich waren wir beide auch einmal in der Jugendfeuerwehr genau so wie unsere Tochter heute“, so Familie Fischer zum Team der Jugendfeuerwehr. Bleibt uns nur noch einmal vielen Dank zu sagen zu dieser gelungenen Aktion.

Schnittechniken mit der Motorsäge – ein spannendes Thema

Schnittechniken mit der Motorsäge – ein spannendes Thema

Arbeiten mit der Kettensäge, wenn das Holz unter Spannung steht - ein wirklich spannendes Thema mit dem sich die Mitglieder der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach bei einem Intensivtraining auseinandersetzten. Denn wann kommt die Kettensäge bei der Feuerwehr zum Einsatz? Immer dann wenn die äußeren Bedingungen am ungünstigsten sind: Bei Sturm, Regen oder Schnee und das meist in der Nacht.

Zum Übungsabend war dazu zuerst einmal für die ganze Mannschaft Theorie angesagt. Wie funktioniert eine Motorsäge? Welche Voraussetzungen braucht es um mit der Motorsäge arbeiten zu können? Mit welchen Gefahren ist zu rechnen? Und - ganz wichtig - in welchem Fall gehört das Entfernen eines umgestürzten Baumes zum Aufgabengebiet der Feuerwehr? Dies ist nur dann der Fall, wenn eine Gefahr von diesem Baum ausgeht. Ein umgefallener Baum im Hof eines Grundstückes, selbst wenn dieser auf ein Auto gefallen ist, muss nur dann von der Feuerwehr entfernt werden, wenn von diesem Baum eine weitere Gefahr ausgeht (es befindet sich z.B. noch jemand in dem Auto). Ansonsten kann dieser Baum zu einem späteren Zeitpunkt von einer Fachfirma entfernt werden.

Am Samstag wurde es für die Kameraden mit Kettensägeschein dann wirklich spannend. In einem Spannungssimulator wurden Baumstämme unter Spannung gesetzt. Ganz so wie wenn ein umgefallener Baum sich irgendwo verkeilt hat. Wo ist die Zugseite? Wo ist die Druckseite? Was muss beachtet werden damit der Feuerwehrmann an der Säge in solch einer extremen Situation gefahrlos arbeiten kann? Diese und weitere Fragen wurden demonstriert und jeder konnte die entsprechenden Schnitttechniken selbst einmal ausprobieren. Obwohl nur simuliert wurde den Teilnehmern dabei schnell klar, welche Kraft in einem durchgebogenen Holzstamm gespeichert ist und wie schlagartig sich diese beim Sägen entlädt. Gut wenn man solch ein Training besucht hat. 

Beeindruckend war auch die Demonstration der Schutzwirkung einer alten Schnittschutzhose. Sie ist bei weitem keine Rüstung die nicht durchgeschnitten werden kann (wenn man es zu Demonstrationszwecken darauf anlegt), bietet jedoch bei einem Arbeitsunfall doch einen entsprechenden Schutz.

Alle Teilnehmer waren sich nach diesem Training einig: Man weiß jetzt wie man in einer Notsituation die entsprechen Schnitte ansetzen muss. Der Erste Gedanke muss jedoch sein: Ist dies ein Einsatz für die Feuerwehr?