Kuchen essen und Gutes tun – Spendenaktion fürs Ahrtal

Kuchen essen und Gutes tun – Spendenaktion fürs Ahrtal

Zuhause lecker Kuchen essen und dabei das gute Gefühl haben ewas Gutes zu tun.
Diese Kombination bietet Ihnen am Sonntag den 12. September die Feuerwehr Ramstein-Miesenbach. In der Zeit von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr bieten die Feuerwehrfrauen ein Kuchenbuffet zum mitnehmen.
Kommen Sie vorbei, suchen Sie sich die besten Stücke aus, lassen Sie es sich einpacken und seien Sie sicher, dass der Erlös dieser Aktion zu 100 % bei der Feuerwehr in Ahrweiler ankommen wird.
Dort wird jeder Euro gebraucht um nach der Überflutung den Wideraufbau voran zu treiben. Noch nie war es einfacher das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Wir helfen Ihnen wenn Sie uns brauchen – Jetzt sind Sie einmal an der Reihe – Jeder Euro zählt.
Ehrenabend 2021

Ehrenabend 2021

Bereits im zweiten Jahr in Folge musste die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Coronabedingt auf ihren Florianstag verzichten. Dies konnte nun unter Wahrung aller G-Regeln in einem würdigen Rahmen im CCR nachgeholt werden.

Begonnen wurde der Ehrenabend mit einer Gedenkminute für die Toten des Flugtagunglücks, das sich auf den Tag zum dreiunddreißigsten Mal jährte. Auch den Opfern der Überschwemmung im Ahrtal und den verstorbenen Feuerwehrkameraden wurde gedacht.

An Ehrengästen für die feierliche Veranstaltung konnte Wehrleiter Franz-Josef Preis Bürgermeister Ralf Hechler sowie die Beigeordneten Marcus Klein und Dr. Werner Heinrich begrüßen. Die CDU im Verbandsgemeinderat wurde durch ihre Fraktionsvorsitzende Sarah Layes vertreten. Die Verbundenheit zur Feuerwehr der Verbandsgemeinde zeigte die Flugplatzfeuerwehr durch Fire Chief John Thompson und Dep. Fire Chief Christoph Stumpf. Rudi Molter repräsentierte den Kreisfeuerwehrverband Kaiserslautern. Gudrun Hess-Schmitt vertrat als Erste Kreisbeigeordnete den Landkreis Kaiserslautern sowie den Katastrophenschutz zusammen mit den Brand- und Katastropenschutzinspekteuren (BKI) Michael Herfurt, Heiko Becker und Matthias Hecktor. Ein Gruß ging an die Jugendfeuerwehr, die aktive Wehr und die Alterskameradschaft sowie die Ritter derer zu Feurio.

In seinen Grußworten dankte Bürgermeister Ralf Hechler für das “Rund um die Uhr Sorglos-Paket“ das die Feuerwehr ehrenamtlich den Bürgern der Verbandsgemeinde biete und bekundete seinen Stolz auf diese professionell arbeitende Truppe.

Dann konnte es auch schon los gehen. In zwei Jahren hatte sich einiges an Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen angesammelt.

In die Jugendfeuerwehr sind bereits 2020 Gabriel Klein, Max Lang, Leonie Peters, Lucas Schwarz, Jan Straus und Tim Viertel eingetreten. Sie erhielten aus der Hand des Bürgermeisters ihren Jugendfeuerwehrausweis.

Gesetzes- und Coronakonform wurden Annika Altherr, Andre Kerchner, Seydi Ertürk, Lena Fischer, Ruben Heist, Dennis Kerchner und Straus Jan per Handschlag zur ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Aufgaben für den Feuerwehrdienst verpflichtet und somit aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen. Die gleiche Verpflichtung erfuhren Torben Schmidt, Maik Brunnmeier, Felix Kennel, Sven Plunder, Patrick Puschalowski und Fabian Schwarz die im Laufe der letzten beiden Jahre zur Feuerwehr gestoßen sind.

Zum Feuerwehrmann wurden Peter Fischer, Marc Hauser, Andreas Kogler, Calvin Stuppy und Martin Neu befördert.

Über ihrer Beförderung zum Oberfeuerwehrmann bzw. Oberfeuerwehrfrau konnten sich Bastian Altherr, Kimberly Callerame, Marc Hauser, Christian Hemmer, Sacha Holstein, Felix Kugland, Niklas Lösch, Dominik Neuber, Sebastian Roth, Moritz Strasser, Malte Urbatzka und Niels Vereecke freuen.

Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann / Hauptfeuerwehrfrau begleiten nun Nicolas Altherr, Jessica Kaiser, Oliver Liborius, Phil Massey und Sebastian Westrich.

Die Beförderung zum Oberlöschmeister konnten Sascha Bauer, Frank Emrich, Martin Kennel und Georg Lang entgegennehmen.

Nach erfolgreicher Prüfung an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie tragen nun Sarah Hauck und Christian Kaiser die Verantwortung des Führungsdienstgrades eines Oberbrandmeisters bzw. einer Oberbrandmeisterin.

Erfreulich ist, dass durch Umzug gleich drei ausgebildete Feuerwehrleute ihren Dienst in der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach fortsetzen wollen. Roberto Garthoff als Hauptbrandmeister, Benedikt Lenhard als Brandmeister und Sacha Rech als Hauptfeuerwehrmann werden zukünftig ihr Wissen und Können in die Wehreinheit Ramstein einbringen.

Neben den Beförderungen wurden auch Ehrungen für langjährige aktive Zugehörigkeit zur Feuerwehr durchgeführt.

Für 10 Jahre Zugehörigkeit erhielten das Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde in Bronze Michale Brunnmeier, Lisa Budell, Niels Vereecke, Sabrina Lambrecht, Oliver Liborius, Dominik Neuber und Sebastian Roth.

Das Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz in Bronze für 15 Jahre Zugehörigkeit konnten Raphael Germeshausen, Phil Massey, Fabio Tessié und Jessica Kaiser entgegennehmen.

Bereits 20 Jahre verrichten Sebastian Adler, Tim Janzer, Christian Kaiser, Daniel Gaißmaier und David Lujan ihren Dienst für die Allgemeinheit. Sie erhielten dafür das Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde in Silber.

Durch das Ministerium des Innern und für Sport erhielten Julian Kassel, Christian Schuler, Thomas Stemmler und Mark Denzer das Ehrenzeichen des Landes in Silber für 25 Jahre Zugehörigkeit zur freiwilligen Feuerwehr verliehen.

Nunmehr 30 Jahre stellen sich Matthias Hecktor, Frank Rinder und Roland Groß in den Dienst der Feuerwehr. Sie wurden mit dem Ehrenzeichen der Verbandsgemeinde in Gold ausgezeichnet.

Das Ehrenzeichen des Landes in Gold für 35 Jahre erhielten Stefan Fischer, Armin Scherne, Michael Groß und Franz-Josef Preis. Für diese besondere Leistung bedankten sich ihre Kameraden bei ihnen mit geschnitzten St.Florian-Figuren bzw. Gutscheinen.

Das Wappen der Verbandsgemeinde in Glas für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr erhielten John Goodwin und Friedel Bott.

Eine besondere Auszeichnung konnte Dieter Kneip entgegennehmen. Bereits seit 45 Jahre verrichtet er seinen Dienst in der Feuerwehr und somit für die Bürger der Verbandsgemeinde. Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz in Gold sowie das Wappen der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach von seinen Kameraden konnte er dafür in Empfang nehmen.

Haben Sie einmal mitgerechnet? Allein diese Geehrten bringen es bei der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach auf zusammen 685 Dienstjahre. Eine unglaubliche Zahl hinter der noch unglaublicher Zahlen wie Ausbildungsstunden und Einsatzstunden verbergen. Viel haben diese Männer und Frauen geleistet, gesehen und verarbeiten müssen – und werden es auch weiterhin zum Wohl der Allgemeinheit tun. Ganz im Stillen, einfach so. Da sei Ihnen der kurze Augenblick gegönnt, in dem sie Erwähnung finden und ihre Auszeichnung entgegennehmen – bevor sie dann für uns alle weiter machen, einfach so.

In ihrer Dankesrede, in der Sie auch die Grüße des Landrates überbrachte, stellte die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmitt heraus, wie viel Fachwissen und Kompetenz sich alle Geehrten im Laufe der Jahre in ihrem Ehrenamt angeeignet hätten. Dieses Wissen sei von unschätzbarem Wert für die Arbeit in der örtlichen Wehr aber auch darüber hinaus im Katastrophenschutz, bei dem sich viele der Geehrten zusätzlich engagieren. In ihren Dank schloss sie ausdrücklich auch die Partner der Geehrten ein. Ohne deren Unterstützung wäre ein so langes ehrenamtliches und auch, wie die Starkregenereignisse im Ahrtal auf erschütternde Art und weise zeigten, gefährliches Engagement nicht möglich.

Seinen Diensteid musste Christian Kaiser als neuer Wehrführer der Einheit Niedermohr ablegen. Nach erfolgreichem Lehrgang bei der Brand- und Katastrophenschutzakademie kann er das Amt, welches er bisher nur kommissarisch wahrnahm, nun voll bekleiden.

Der ausgeschiedenen Wehrführung der Einheit Niedermohr, Stefan Ullrich und Daniel Mende sowie dem ausgeschiedenen stellvertretenden Wehrleiter Dieter Kneip wurde für ihre bisher geleistete Arbeit mit einem Geschenkgutschein gedankt.

Auf die Dauer von weiteren 10 Jahren wurden Julian Kassel zum Jugendfeuerwehrwart der Verbandsgemeinde, und Martin Fischer zu seinem Stellvertreter ernannt.

Das Mitglied der Alterskameradschaft, Eugen Pfeiffer, war nie aktives Mitglied der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach. Er wurde aufgrund seiner langjährigen Verdienste innerhalt der Alterskameradschaft ehrenhalber zum Feuerwehrmann befördert und erhielt somit erstmals einen Feuerwehr-Dienstrang.

Wehrleiter Preis dankte Florian Koch. Als Teilnehmer des letzten Truppmann-Lehrgangs überreichte er den Ausbildern der Feuerwehr Ramstein einen handgeschnitzten Florian. Diese meisterhafte Handwerkskunst hat einen würdigen Platz im neu gestalteten Eingangsbereich der Feuerwache gefunden.

Bevor er den offiziellen Teil beendete, gab Preis noch einen kurzen Überblick über die geleisteten Arbeiten in der Corona-Zeit und einen kurzen Ausblick was in nächster Zeit alles angepackt werden soll.
So wurde in den letzten anderthalb Jahren der Flur und die Atemschutzwerkstatt in der Feuerwache umgebaut. Ein Multicopter wurde angeschafft und somit eine Multicopter-Einheit etabliert. Für die Einheit Niedermohr wurde ein neues TLF 4000 angeschafft und in der Wehrführung Niedermohr fand ein Wechsel statt. Der Ausbildungs- und Einsatzbetrieb wurde Coronakonform aufrechterhalten.
Für die Zukunft steht der Ausbau der Feuerwache mit Aufstockung, neuem Dach und einer Atemschutzübungsstrecke an. Die Genehmigung der ADD hierzu liegt bereits vor. Die Planung zur Gründung einer Bambini-Feuerwehr sind am Laufen und die Jugendfeuerwehr plant ihren Übungsbetrieb nach den Sommerferien wieder aufzunehmen.

Möchten auch Sie Teil dieser starken Truppe werden? Übungsabend in der Feuerwache Niedermohr ist immer montags ab 19:30 und freitags ab 20:00 Uhr in der Feuerwache Ramstein. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich ganz unverbindlich über die vielen Möglichkeiten, die Ihnen Ihre Feuerwehr bietet.

Kein Florianstag wegen Corona

Kein Florianstag wegen Corona

Eigentlich ein schon vertrautes Bild. Ramsteiner Feuerwehrleute legen um den Namenstag ihres Schutzpatrons St.Florian eine Blume auf den Gräbern ihrer verstorbenen Kameraden nieder. Doch in diesem Jahr ist, wie in so vielen Bereichen, alles anders.

Der „höchste Feiertag“ der Feuerwehr wird nicht wie sonst mit einem Gottesdienst und anschließendem Kameradschaftsabend begangen. Auch die Übernahmen, Beförderungen, Ehrungen und Ernennungen müssen in diesem Jahr noch auf sich warten lassen.

Nur an dem Gedenken auf dem Friedhof konnte mit einer sehr kleinen Abordnung der aktiven Wehr und Vertretern der Alterskameradschaft festgehalten werden. Begleitet wurden diese von Bürgermeister Ralf Hechler und dem ersten Beigeordneten und Feuerwehrdezernent Marcus Klein. Im erforderlichen Abstand suchte die kleine Gruppe die 22 Gräber der verstorbenen Wehrleute auf den Friedhöfen in Ramstein, Hütschenhausen und Niedermohr auf, legte eine Blume nieder und rief sich die Kameraden mit kleinen Anekdoten noch einmal ins Gedächtnis.

Was sie wohl zu der jetzigen Corona-Lage sagen würden? Vielleicht gar nicht so viel wie sich das der Eine oder andere Zeitgenosse heute so herausnimmt. Etliche dieser Kameraden hatten noch die Schrecken und das Elend des Krieges miterlebt. Weit schlimmere Zeiten in denen man bestimmt gerne, auch mit Mundschutz, in vollgepackten Supermärkten einkaufen gegangen wäre. Dann heim in die Wohnung, fernsehen, Internet oder einfach mal so Freunde anrufen – noch vor ein paar Jahrzehnten undenkbar und somit auch nicht so wichtig. Man hatte gefühlt dennoch alles und war mit dem wenigen zufrieden. So mancher unserer verstorbenen Kameraden würde den Kopf schütteln über das was man heute für unabdingbar und wichtig erachtet.

Diese Männer sind mit einfachsten Mitteln zu ihren Einsätzen ausgerückt und hatten dennoch alle ihnen gestellten Aufgaben gemeistert. Und da sind sich alle Feuerwehrleute, egal in welchem Jahrzehnt sie ihren ehrenamtlichen Dienst für die Allgemeinheit geleistet haben oder heute noch leisten gleich. Sie sind flexibel und können schnell und professionell mit geänderten Situationen zurechtkommen.

Für Sie als Bürger ändert auch die Corona-Pandemie in Puncto Feuerwehr nichts. Wenn sie unter 112 Hilfe in einer Notlage anfordern – wir kommen. Jetzt zwar mit Mundschutz und vielleicht auch mit mehr Fahrzeugen um unser Personal mit dem erforderlichen Abstand zur Einsatzstelle zu bringen. Aber wir kommen und helfen wie gerufen. Ganz im Sinne St.Florians, unserer Vorgänger und unserem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

2019 – alle 27 Stunden ein Einsatz

2019 – alle 27 Stunden ein Einsatz

Das Jahr 2019 ist vorüber. Feuerwerke wurde abgebrand und auf das Neue Jahr angestoßen. Der Einsatzzähler für das Jahr 2020 wurde auf Null zurückgestellt. 
Neujahr ist immer ein Tag an dem man gespannt sein kann auf das was kommt, aber auch ein Tag an dem man noch einmal einen kurzen Blick zurück auf das abgelaufene Jahr wirft. Und 2019 hatte für Ihre Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach einiges an Arbeit und Einsätzen parat.

Gleich 320 Einsätze mussten im vergangenen Jahr gefahren werden. Das heißt, dass für 320 unterschiedliche Probleme in kürzester Zeit für jeden Fall individuell zugeschnittene Lösungen gefunden werden mussten. Dafür sind wir ausgerüstet. Dafür üben wir. Dafür stehen wir mit 57 Aktiven in Ramstein und 25 Aktiven in Niedermohr bereit – immer.
„Nur“ 29 mal mussten wir zu Feuer ausrücken. 21 mal gingen Brandmeldeanlagen oder die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder. 19 Sicherheitswachen bei Veranstaltungen in der ganzen Verbandsgemeinde wurden gestellt und zehn mal waren unsere Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis oder über die Kreisgrenzen hinweg gefordert.

Wären die Einsätze in regelmäßigen Abständen gekommen so hätten wir alle 27 Stunden einen Alarm gehabt. Doch so planbar ist das nicht. Einsatzstärkster Monat war der Mai mit 114 Einsätzen. Alleine in der Nacht vom 19.05. auf den 20.05. gingen neunundneunzig Hilferufe bei uns ein. Die längste Zeit ohne dass uns der Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz in die Feuerwache rief war die Zeit zwischen dem neunten und zwanzigsten August – zehn Tage ohne Einsatz! Die längsten Einzeleinsätze hatten wir gar nicht in unserer Verbandsgemeinde sondern bei Katastrophenschutzeinsätzen die bis zu neuneinhalb Stunden in Anspruch nahmen. Der kürzeste Einsatz war wohl das ziehen eines verschmutzten Ablaufschachtes in einem Keller bei den Starkregenereignissen. Drei Minuten waren hierzu im Einsatzbericht vermerkt. Hätte der Geschädigte auch selbst darauf kommen können. Aber das ist nun mal unser Job. Wir kommen wie gerufen – ehrenamtlich.

Zahlenspielereien. Denn hinter den 320 Einsätzen steckt mehr als Statistik und Zahlen. Jeder NOTruf zeigt, dass sich jemand in einer Notlage befindet sich nicht selbst helfen kann. 
Unter der Notrufnummer 112 bekommen Sie auch 2020 professionelle Hilfe aus Ihrer Nachbarschaft – versprochen. Und falls Sie immer noch nach einem guten Vorsatz für dieses Jahr suchen: Wie wäre es denn bei uns mitzumachen? Ist gar nicht schwer – wir freuen uns auf Sie.

Schnittechniken mit der Motorsäge – ein spannendes Thema

Schnittechniken mit der Motorsäge – ein spannendes Thema

Arbeiten mit der Kettensäge, wenn das Holz unter Spannung steht – ein wirklich spannendes Thema mit dem sich die Mitglieder der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach bei einem Intensivtraining auseinandersetzten. Denn wann kommt die Kettensäge bei der Feuerwehr zum Einsatz? Immer dann wenn die äußeren Bedingungen am ungünstigsten sind: Bei Sturm, Regen oder Schnee und das meist in der Nacht.

Zum Übungsabend war dazu zuerst einmal für die ganze Mannschaft Theorie angesagt. Wie funktioniert eine Motorsäge? Welche Voraussetzungen braucht es um mit der Motorsäge arbeiten zu können? Mit welchen Gefahren ist zu rechnen? Und – ganz wichtig – in welchem Fall gehört das Entfernen eines umgestürzten Baumes zum Aufgabengebiet der Feuerwehr? Dies ist nur dann der Fall, wenn eine Gefahr von diesem Baum ausgeht. Ein umgefallener Baum im Hof eines Grundstückes, selbst wenn dieser auf ein Auto gefallen ist, muss nur dann von der Feuerwehr entfernt werden, wenn von diesem Baum eine weitere Gefahr ausgeht (es befindet sich z.B. noch jemand in dem Auto). Ansonsten kann dieser Baum zu einem späteren Zeitpunkt von einer Fachfirma entfernt werden.

Am Samstag wurde es für die Kameraden mit Kettensägeschein dann wirklich spannend. In einem Spannungssimulator wurden Baumstämme unter Spannung gesetzt. Ganz so wie wenn ein umgefallener Baum sich irgendwo verkeilt hat. Wo ist die Zugseite? Wo ist die Druckseite? Was muss beachtet werden damit der Feuerwehrmann an der Säge in solch einer extremen Situation gefahrlos arbeiten kann? Diese und weitere Fragen wurden demonstriert und jeder konnte die entsprechenden Schnitttechniken selbst einmal ausprobieren. Obwohl nur simuliert wurde den Teilnehmern dabei schnell klar, welche Kraft in einem durchgebogenen Holzstamm gespeichert ist und wie schlagartig sich diese beim Sägen entlädt. Gut wenn man solch ein Training besucht hat. 

Beeindruckend war auch die Demonstration der Schutzwirkung einer alten Schnittschutzhose. Sie ist bei weitem keine Rüstung die nicht durchgeschnitten werden kann (wenn man es zu Demonstrationszwecken darauf anlegt), bietet jedoch bei einem Arbeitsunfall doch einen entsprechenden Schutz.

Alle Teilnehmer waren sich nach diesem Training einig: Man weiß jetzt wie man in einer Notsituation die entsprechen Schnitte ansetzen muss. Der Erste Gedanke muss jedoch sein: Ist dies ein Einsatz für die Feuerwehr?

 

 

 

Ehrenabend 2019

Ehrenabend 2019

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendfeuerwehr, die aktive Wehr und die Alterskameradschaft der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach um verdiente langjährige Mitglieder für ihr Engagement für die Allgemeinheit zu Ehren.

Der erste Beigeordnete und Feuerwehrdezernent Marcus Klein konnte von politischer Seite Bürgermeister Ralf Hechler, den Beigeordneten Roland Palm auch Herbert Straus vom Verbandsgemeinderat begrüßen. Die Verbandsgemeindeverwaltung war durch Abteilungsleiter Matthias Wittemann vertreten. Von Seiten der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes waren die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt, der stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Herfurt Rudi Molter als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes sowie die Ritter derer von Feurio anwesend.

In seiner Begrüßungsrede wies Klein darauf hin, dass ein Engagement in einer Feuerwehr, die den Bürgern ein 365-Tage-rundum-sorglos-Paket bietet, nicht selbstverständlich sei. Er schloss daher in seinen Dank nicht nur die zu Ehrenden, sondern die komplette Wehr ein. Exemplarisch für das umfangreiche Aufgabengebiet zeigte er die Einsätze der letzten Woche auf. Verkehrsunfälle, Feuer, aber auch Starkregen forderte die Wehr. Auch Veranstaltungen, die neben dem Übungs- und Einsatzdienst geleistet werden, wie z.B. der Tag der offenen Tür, der Türöffnertag der Sendung mit der Maus oder das anstehende Schlachtfest der Wehreinheit Niedermohr zeigten, über welch eine tolle und engagierte Truppe man verfüge.

Mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 35 Jahre aktiven Dienst wurde Andreas Schröder ausgezeichnet. Alleine die Lehrgänge des Hauptbrandmeisters füllen einen dreiseitigen Ausdruck, so die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt in ihrer Dankesrede. Schröder kam 1984 zur Jugendfeuerwehr und wurde 1987 in den aktiven Dienst übernommen. Neben einer Tätigkeit in der Ramsteiner Wehr engagierte er sich als Leiter des Einsatzleitwagens des Landkreises bevor er dann als S6 die Leitung des Fernmeldedienstes übernahm. Auch als Kreisausbilder beim Fernmeldelehrgang und in der Grundausbildung bringt er sich ein. Zudem wird sein Fachwissen bei Beschaffungen und Ausschreibungen geschätzt.

„Bei Einsätzen ist Andreas der Erste in der Feuerwehreinsatzzentrale“ so Matthias Hecktor der die Leistungen von Andreas Schröder aus der Sicht der Feuerwehr Ramstein beleuchtete. Hier stellte er vor allem heraus, dass Schröder bei seiner ortsansässigen Elektrofirma einige Feuerwehrleute beschäftigt und so zur guten Tageseinsatzbereitschaft der Ramsteiner Wehr beiträgt.

Auch Sascha Peters kann bereits auf 25 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken. Dafür verlieh dem Oberbrandmeister das Land Rheinland-Pfalz das silberne Feuerwehrehrenzeichen welches Marcus Klein überreichte. Sascha Peters trat 1994 in die Jugendfeuerwehr ein und ist seitdem ein Aktivposten der Ramsteiner Wehr der genau wie Andreas Schröder einen beeindruckenden Werdegang vorzeigen kann.

Kreisausbilder, Fahrzeugführer des Einsatzleitwagen des Landkreises Kaiserslautern mit Übungen, auch in den Nachbarkreisen, gehören zum zusätzlichen Aufgabengebiet das Peters neben seinem „normalen“ Feuerwehrdienst leistet.
Zudem betreut Sascha Peters, der bei der Flugplatzfeuerwehr sein Hobby zum Beruf gemacht hat, die Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Ramstein-Miesenbach. Schauen Sie doch mal vorbei www.feuerwehr-ramstein.de.

Auch hier würdigte Wehrführer Mattias Hecktor die Leistungen von Sacha Peters der durch seine Schichtarbeit bei der Feuerwehr auch öfters tagsüber für Einsätze zur Verfügung steht. Wie an Schröder überreichte er auch hier ein Geschenk seiner Kameraden.

In seinen Dank schloss er die Ehefrauen und Kinder der Geehrten mit ein, die oft auf ihren Mann bzw.  Vater verzichten müssen, wenn diese wieder einmal zur Ausbildung oder zu Einsätzen im Ehrenamt unterwegs sind. Er überreichte ihnen als Dank einen Blumenstrauß.

Die Veranstaltung wurde mit einem Kameradschaftsabend beschlossen.

 

 

 

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