Spende vom Forst- und Gartenbaubetrieb Albrecht

Spende vom Forst- und Gartenbaubetrieb Albrecht

„Ich finde es gut, was Ihr den Jugendlichen hier alles beibringt“ so Andre Albrecht bei einem Übungsabend der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach. Feuerwehrknoten standen bei seinem Besuch auf dem Dienstplan der Nachwuchsretter und diese wurden eifrig geübt.
Grund des Besuches von Andre und Melvin Albrecht vom gleichnamigen Forst- und Gartenbaubetrieb war eine schon länger geplante Spendenübergabe die noch von der letztjährigen Weihnachtsbaumaktion herrührte. Den stolzen Betrag von fünfhundert Euro konnte er an den Jugendfeuerwehrwart Julian Kassel überreichen. Geld, das zu hundert Prozent in die abwechslungsreiche Jugendarbeit der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach läuft und somit gut für alle investiert ist.
Jugendfeuerwehr ist nämlich viel mehr als Schläuche rollen und Wasser spritzen. Gut die Hälfte des Übungsjahres ist mit allgemeiner Jugendarbeit wie basteln, spielen, Fahrten und Zeltlager gefüllt. Das alles will finanziert sein.
Demnächst steht zum Beispiel wieder die jährliche Überprüfung und Reinigung der Nistkästen im Wald neben der Feuerwache an. Für die Reparaturen und die anschließende Übernachtungsaktion in der Feuerwache soll ein Teil des Geldes genutzt werden.
Wir bedanken uns nochmals beim Forst- und Gartenbaubetrieb Albrecht für die großzügige Spende.

Suzuki Höhn spendet

Suzuki Höhn spendet

Gleich zweimal konnte das Suzuki Autohaus Höhn aus Spesbach Kinder glücklich machen. Zum einen als er in der Vorweihnachtszeit seinen Ausstellungsraum leerräumte um dort ein Weihnachtskino zu veranstalten. Leuchtende Kinderaugen und eine volle Spendenkasse waren der Lohn.

Zum anderen als diese Spende von Sebastian Höhn nun übergeben wurde. So zauberte er nochmal ein Lächeln in die Gesichter der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach. „Diese Spende können wir gut gebrauchen, stehen doch wieder zwei Zeltlager und noch weitere Aktionen in unserem Jahresprogramm“, so die Jugendlichen bei der Spendenübergabe. Auch das Betreuerteam bedankte sich nochmals bei der Firma Höhn für diese gelungene Aktion.

Spende für die Jugendfeuerwehr

Spende für die Jugendfeuerwehr

Bei ihrem Kürbisfest auf dem Trifthof sammelte Familie Fischer Spenden für die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz. Heute war es dann so weit und die Spende wurde an die Jugendfeuerwehr überreicht. „Wir wissen, dass mit dem Geld etwas sinnvolles gemacht wird. Schließlich waren wir beide auch einmal in der Jugendfeuerwehr genau so wie unsere Tochter heute“, so Familie Fischer zum Team der Jugendfeuerwehr. Bleibt uns nur noch einmal vielen Dank zu sagen zu dieser gelungenen Aktion.

Motorrad- und Autohaus Höhn sowie Optik Kempf überreichen Spende an Jugendfeuerwehr

Motorrad- und Autohaus Höhn sowie Optik Kempf überreichen Spende an Jugendfeuerwehr

Da staunten die fünfundzwanzig Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach nicht schlecht als sie letzten Montag unerwartet Besuch bekamen. Und die Besucher, Sebastian Höhn vom Suzuki Motorrad- und Autohaus sowie Thomas Kempf, Inhaber von Optik Kempf kamen nicht mit leeren Händen. Beide Firmen hatten am Spesbacher Weihnachtsmarkt teilgenommen. Und den erwirtschafteten Geldbetrag von immerhin insgesamt siebenhundert Euro wollten Sie der Jugendfeuerwehr überreichen.

„Wir finden es gut was hier in der Jugendfeuerwehr so alles gemacht wird. Das Programm ist abwechslungsreich und es wird etwas für die Allgemeinheit geleistet. Das möchten wir unterstützen.“ So die beiden Spesbacher Geschäftsleute zu den sichtlich erfreuten Jugendlichen.

Auch das Betreuerteam freute sich über die unerwartete Finanzspritze. „Das Geld können wir für unser nächstes Zeltlager gut gebrauchen“ freute sich auch das Betreuerteam über die unerwartete Finanzspritze. Vielen Dank für diese tolle Aktion an Optik Kempf und das Suzuki Motorrad- und Autohaus Höhn.

Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Kassel verabschiedet

Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Kassel verabschiedet

Bereits vor drei Wochen wurde Michael Kassel altersbedingt aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach verabschiedet. Berechtigterweise wurde er dabei für seine Leistungen noch einmal mit hohen Ehrungen bedacht. 

Doch Michael Kassel war noch mehr als Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Sein Herzblut gehört der Jugend. So bekleidet er bereits seit 33 Jahren das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes, also des höchsten Vertreters der Jugendabteilungen der Feuerwehren. In dieser Zeit hat er viel bewegt. Die Zahl „seiner“ Jugendfeuerwehren ist während seiner Amtszeit von zwei auf sechszehn gestiegen. Und diese wollten ihren Kreisjugendfeuerwehrwart auf ganz besondere Art und Weise aus seinem Amt verabschieden und so noch einmal „Danke“ sagen. 

In wochenlangen, geheimen Planungen bereiteten die Jugendfeuerwehren des Landkreises alles vor. Seine Familie wurde eingeweiht, Weggefährten, Ehrengäste und alle Jugendfeuerwehren wurden eingeladen. Ein tragfähiges Konzept für eine Jugendveranstaltung, bei der ihre langjährige Führungspersönlichkeit verabschiedet werden sollte, wurde erstellt. Hinter den Kulissen tat sich viel und es war tatsächlich gelungen alle Aktionen bis zum letzten Tag geheim zu halten. Eine klasse Leistung, wenn man bedenkt wie viele Leute in die Vorbereitungen eingebunden waren. 

Dann war es so weit. Der große Tag. Michael Kassel wurde von seinem Enkel Lion auf den Fußballplatz gelockt um ihn so von der Feuerwache in Ramstein fern zu halten. Dort wurde alles für seinen großen Abend aufgebaut. Erst am Nachmittag wurde ihm mitgeteilt, dass er sich für den Abend in seine Uniform werfen muss, da noch eine besondere Veranstaltung anstehen würde. 

Um 19:00 Uhr war es dann so weit: Michael Kassel wurde, immer noch nichts ahnend ob des Ausmaßes der Veranstaltung, vom Löschgruppenfahrzeug der Jugendfeuerwehr Ramstein zu Hause abgeholt. Als dann das Fahrzeug auf die Straße zur Feuerwache einbog säumten dort knapp zweihundert Jugendfeuerwehrleute die restliche Wegstrecke zur Feuerwache. Michael Kassel ließ es sich ab dieser Stelle nicht nehmen zu Fuß den, durch Fackeln beleuchteten, Weg zur Feuerwache zu beschreiten. Dort war „seine“ Feuerwache mit Effektstrahlern in blaues Licht getaucht. Schwedenfackeln und ein kleines Feuerwerk sorgten für einen stimmungsvollen Empfang. 

Auch in der Feuerwache hat man sich etwas einfallen lassen. Ein Zelt, in dem das Rednerpult untergebracht war, ein Schwenkgrill, eine Feuerwehrpumpe und viel Grün, dazu Garniturenbänke für alle Gäste und eine Gartenbank für Michael Kassel und seine Frau Bärbel, ließen Zeltlageratmosphäre aufkommen.  

Jugendgerecht kurz gehalten begrüßte Bürgermeister Ralf Hechler alle Anwesenden in der, bis auf den letzten Platz besetzten, Feuerwache. 

Bevor die Erste Kreisbeigeordente Gudrun Hess-Schmidt den Kreisjugendfeuerwehrwart aus seiner verantwortungsvollen Position entlassen konnte stand für ihn jedoch noch eine hohe Auszeichnung an. Mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande, erhielt Michael Kassel eine Ehrung die üblicherweise nur hohen Feuerwehr-Führungskräften verliehen wird. 

Im Anschluss bekam er seine Entpflichtungsurkunde überreicht. Ein großes Kapitel (Jugend-) Feuerwehrgeschichte wurde geschlossen. Michael Kassel wird jedoch auch ohne Amt seiner Jugendfeuerwehr erhalten bleiben. „Ich hab‘ es gerne gemacht“ so der Verabschiedete. 

Im Vorfeld hatten alle Jugendwarte des Landkreises ihren neuen Kreisjugendfeuerwehrwart und dessen Stellvertreter gewählt. So konnte die Erste Kreisbeigeordnete Kassels bisherigen Stellvertreter Peter Szombach zum Kreisjugendfeuerwehrwart und Julian Kassel als dessen neuen Stellvertreter, auf die Dauer von zehn Jahren verpflichten. 

Als erste Amtshandlung ernannte Peter Szombach seinem Vorgänger Michael Kassel zum Ehren-Kinder-KFI. Ein KFI, also ein Kreisfeuerwehrinspekteur, ist der oberste Feuerwehrmann im Landkreis. Und bereits während seiner aktiven Zeit wurde Michael Kassel von vielen als Kinder-KFI tituliert. Die überreichte gerahmte Urkunde enthielt in einem Kästchen auf der Rückseite eine knapp fünf Meter lange Unterschriftenliste die von allen Jugendfeuerwehren des Landkreises unterzeichnet war. 

Zudem erhielt er mit seiner Ehrenwürde das Recht, in den Kreiszeltlagern Rührei zuzubereiten (was er in allen bisherigen Pfingstzeltlagern als Chef des Küchenteams gemacht hatte und somit eine Tradition geschaffen hat). Zudem darf er seine Fahne hissen. Doch was hat es mit dieser Fahne auf sich? 

In der letzten Sitzung der Jugendwarte des Landkreises unter seiner Führung gab er seinen Jugendwarten sein Credo mit auf den Weg indem er folgendes forderte: „Schreibt Euch das auf Eure Fahnen: Die Jugendwarte sind für die Kinder da – nicht umkehrt!“ Und genau das haben die Jugendwarte gemacht und Michael eine Fahne mit seinem Konterfei und diesem Leitspruch überreicht. Eine gelungene Überraschung. 

Wie vielseitig Jugendarbeit bei der Feuerwehr ist zeigten dann einige Kameraden der (Jugend-) Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn. Sie hatten für Michael ein Lied geschrieben das als Video eingespielt, und von allen Anwesenden kräftig mitgesungen wurde. 

Rudi Molter, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, dankte Michael Kassel für die geleistete Arbeit und die vielen guten Ideen, die er in die Verbandsarbeit eingebracht hat. Er überreichte ihm einen Umschlag seiner Vorstandskollegen sowie einen selbstgegossenen Florian. 

Dass die Arbeit von Michael Kassel auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus geschätzt wird, zeigten die nächsten Redner. Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen der auch stellvertretender Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr ist, rief mit einigen Anekdoten sein Zusammentreffen mit Michael Kassel in Erinnerung. Zusammen mit dem stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwart, Jörg Michel, durfte er Michael Kassel die Ehrennadel in Gold der Deutschen Jugendfeuerwehr überreichen; die höchste Auszeichnung welche die Jugendfeuerwehr zu vergeben hat. 

Auch KFI Hans Weber, ließ es sich nicht nehmen seinen persönlichen, und den Dank aller Feuerwehrleute des Landkreises, für die Leistungen von Michael Kassel auszusprechen.  

Werner Lang, ehemaliger Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Südwestpfalz und guter Freund überreichte seinem Weggefährten als Dank ein Bild von seinen Jugendfeuerwehren. 

Auch Bärbel Kassel wurde für die Unterstützung ihres Mannes bei seiner Arbeit für die Jugendfeuerwehren gedankt. Peter Szombach überreichte ihr ein zusammengestelltes „Rentner-Erduldungs-Paket“ mit dem die Kreisjugendfeuerwehr versuchte ihr den neuen Lebensabschnitt zu versüßen. 

Ein weiteres, auf Michael Kassel geschriebenes Lied der (Jugend-)Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn, setzte eine würdigen Schlusspunkt für eine gelungenen Veranstaltung. Bei der anschließenden „After-Show-Party“ waren sich alle einig: „Wenn jemand diese ganzen Ehrungen Verdient hat, dann Michael.“  

 

Samstag, 30.06.2018 – Tag 1 – Anreise

Dann ging es am frühen Samstagmorgen los. Nach einer kurzen Rast auf der hälfte der Wegstrecke ging es dann zügig weiter bis ein Fahrzeug ein Blaulicht verlohr. Gerade noch rechtzeitig konnte der Konvoi stoppen um das Blaulicht, das nur noch an einem Kabel hing, in Sicherheit zu bringen. Hier war es wohl bei der letzten Waldbrandübung zu eng hergegangen und ein Ast hat die Befestigung zerstört, so die Vermutung des Fahrers. 

Auch durch die vielen Baustellen kamen wir gut durch. Bereits kurz nach dreizehn Uhr trafen wir in Almke ein. Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Zelte aufgebaut werden und die Zelte wurden bezogen.  

Noch etwas schüchtern wurde der erste Abend getrennt nach Ramstein und Osterwald o/E im gemeinsamen Aufenthaltszelt verbracht. Dies sollte sich im laufe des Zeltlagers noch ändern. Schnell wurden Freundschaften geschlossen und zum Ende des Zeltlagers  wollten einige Osterwälder mit uns nach Hauses fahren, wohingegen sich Ramsteiner Teilnehmer doch vehement dagegen wehrten gegen Osterwälder Kinder eingetauscht zu werden. 

Wegen dem heißen Wetter wurde auf eine offizielle Lagereröffnung verzichtet – eine weiße Entscheidung. 

Dann warteten wir auf den Aufruf für das erste Abendessen. Es folgte der erste Küchendienst. Schnell war dieser Tag vorbei und nachdem geduscht war ging es dann ab in die (Feld-)Betten. Trotz der warem Temperaturen kühlte es nachts doch merklich ab.