2019 – alle 27 Stunden ein Einsatz

2019 – alle 27 Stunden ein Einsatz

Das Jahr 2019 ist vorüber. Feuerwerke wurde abgebrand und auf das Neue Jahr angestoßen. Der Einsatzzähler für das Jahr 2020 wurde auf Null zurückgestellt. 
Neujahr ist immer ein Tag an dem man gespannt sein kann auf das was kommt, aber auch ein Tag an dem man noch einmal einen kurzen Blick zurück auf das abgelaufene Jahr wirft. Und 2019 hatte für Ihre Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach einiges an Arbeit und Einsätzen parat.

Gleich 320 Einsätze mussten im vergangenen Jahr gefahren werden. Das heißt, dass für 320 unterschiedliche Probleme in kürzester Zeit für jeden Fall individuell zugeschnittene Lösungen gefunden werden mussten. Dafür sind wir ausgerüstet. Dafür üben wir. Dafür stehen wir mit 57 Aktiven in Ramstein und 25 Aktiven in Niedermohr bereit – immer.
„Nur“ 29 mal mussten wir zu Feuer ausrücken. 21 mal gingen Brandmeldeanlagen oder die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder. 19 Sicherheitswachen bei Veranstaltungen in der ganzen Verbandsgemeinde wurden gestellt und zehn mal waren unsere Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis oder über die Kreisgrenzen hinweg gefordert.

Wären die Einsätze in regelmäßigen Abständen gekommen so hätten wir alle 27 Stunden einen Alarm gehabt. Doch so planbar ist das nicht. Einsatzstärkster Monat war der Mai mit 114 Einsätzen. Alleine in der Nacht vom 19.05. auf den 20.05. gingen neunundneunzig Hilferufe bei uns ein. Die längste Zeit ohne dass uns der Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz in die Feuerwache rief war die Zeit zwischen dem neunten und zwanzigsten August - zehn Tage ohne Einsatz! Die längsten Einzeleinsätze hatten wir gar nicht in unserer Verbandsgemeinde sondern bei Katastrophenschutzeinsätzen die bis zu neuneinhalb Stunden in Anspruch nahmen. Der kürzeste Einsatz war wohl das ziehen eines verschmutzten Ablaufschachtes in einem Keller bei den Starkregenereignissen. Drei Minuten waren hierzu im Einsatzbericht vermerkt. Hätte der Geschädigte auch selbst darauf kommen können. Aber das ist nun mal unser Job. Wir kommen wie gerufen - ehrenamtlich.

Zahlenspielereien. Denn hinter den 320 Einsätzen steckt mehr als Statistik und Zahlen. Jeder NOTruf zeigt, dass sich jemand in einer Notlage befindet sich nicht selbst helfen kann. 
Unter der Notrufnummer 112 bekommen Sie auch 2020 professionelle Hilfe aus Ihrer Nachbarschaft - versprochen. Und falls Sie immer noch nach einem guten Vorsatz für dieses Jahr suchen: Wie wäre es denn bei uns mitzumachen? Ist gar nicht schwer - wir freuen uns auf Sie.

Türen auf 2019

Türen auf 2019

Türen auf bei der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach

Termin: 03. Oktober 2019
Zeit: 10:00 Uhr (bis 12:00 Uhr)
Alter: Ab 5 Jahre
hier findet ihr die Beschreibung auf der Mausseite

Wir öffnen für dich die Türen der Feuerwache Ramstein. Erfahre, wie du einen Notruf absetzen kannst und was danach passiert. Wie rückt die Feuerwehr aus und wie sieht es aus, wenn die Feuerwehr dein Kinderzimmer nach dir absucht? Natürlich öffnen wir auch die Türen der Feuerwehrfahrzeuge damit du dir alles ganz genau anschauen kannst. Das Team der Feuerwehr freut sich auf deinen Besuch. Und bringe deine Eltern mit! - Denn wie es bei der Maus so üblich ist, können auch die Erwachsenen etwas lernen

Ehrenabend 2018

Ehrenabend 2018

v.l.n.r. Bürgermeister Ralf Hechler, 1. Beigeordneter Marcus Klein, Wehrleiter Franz-Josef Preis, Frank Kerchner, Michael Kassel, Thomas Glöser, Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband Rudi Molter, 1. Kreisbeigeordnete Gudrun Hess-Schmidt,
Wenn sich jemand in der Feuerwehr für die Allgemeinheit einsetzt ist das aller Ehren wert. Geschieht dies über Jahrzehnte hinweg muss dieses Engagement gewürdigt werden. Dies geschieht bei der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach beim jährlichen Ehrenabend zu dem der Erste Beigeordnete und Feuerwehrdezernent Marcus Klein viele Gäste begrüßen konnte. Hochrangige Vertreter des Landkreises, der Verbandsgemeinde, vom THW, der Flugplatzfeuerwehr, des Landes- und Kreisfeuerwehrverbandes waren in die Feuerwache nach Ramstein gekommen.

Bereits 1993 ist Thomas Glöser in die Feuerwehr Niedermohr eingetreten. Mit vielen Lehrgängen konnte er sich zum Oberbrandmeister fortbilden. Von 2000 bis 2013 leitete er die Geschicke der Niedermohrer Wehreinheit als Wehrführer. Zudem ist er in seiner Gemeinde noch in anderen Bereichen sehr aktiv. Als Dank und Anerkennung wurde ihm für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das silberne Feuerwehrehrenzeichen verliehen.

Die gleiche Auszeichnung konnte auch Frank Kerner entgegennehmen. 25 Feuerwehrjahre sind eine lange Zeit auf der der Vater von vier Kindern, die alle auch in der Feuerwehr aktiv sind, zurückblicken kann. Tausende Übungs- und Einsatzstunden hat Frank Kerchner in dieser Zeit absolviert, so Wehrführer Matthias Hecktor in seiner Dankesrede. Der Brandmeister erhielt zusätzlich eine Taschenuhr von seinen Ramsteiner Feuerwehrkameraden.

Auf insgesamt 50 Jahre in der Feuerwehr Ramstein kann Michael Kassel zurückblicken. Der Oberbrandmeister kann dabei auf knapp 50 Lehrgänge verweisen. Ebenso ist die Liste seiner Tätigkeiten innerhalb der Feuerwehr beeindruckend. Der Gerätewart ist zudem Kreisjugendfeuerwehrwart, Betreuer in der Jugendfeuerwehr, Fahrzeugführer des Gerätewagens Atem- und Strahlenschutz, Atemschutzgerätewart, Sicherheitsbeauftragter, Kreisausbilder in den Bereichen Atemschutz, Grundausbildung und Chemikalienschutz und, und, und …

Für seine herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen erhielt Michael Kassel die höchste deutsche Feuerwehrauszeichnung verliehen – das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.

Mit Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren sieht der Gesetzgeber in Rheinland-Pfalz das Ende der aktiven Feuerwehrzeit vor. Daher wurde Michael Kassel aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet. Er wird seine Feuerwehr jedoch weiterhin im rückwärtigen Bereich unterstützen.

Bürgermeister Ralf Hechler entführte die Anwesenden mit einer kurzen Zeitreise in das Eintrittsjahr Kassels in die Feuerwehr und zeigte damit auf, welch eine beeindruckend lange Zeit – ein ganzes Leben lang – Michael Kassel sich für die Allgemeinheit eingebracht hat. Als Dank hierfür erhielt er das Wappen der Verbandsgemeinde auf Holz verliehen.

Auch Wehrleiter Franz-Josef Preis dankte für das außergewöhnliche Engagement und belegte mit einigen Bildern die Vielseitigkeit Kassels in „seiner“ Feuerwehr. Im Namen aller Kameraden überreichte er ein funktionsfähiges Modell einer alten Dampfdruckspritze.

Zum Abschluss wurde Michael Kassel eine besondere Ehre zuteil. In einer Zeremonie wurde er von den Feuerwehrknappen mit drei Schwertschlägen zu einem Ritter derer zu Feurio geschlagen. Mit seinem Titel „Ritter Michel Krempelkrams, Freiherr vom Gefahrgut, Hüter und Bewahrer der Jugend“ befindet er sich nun in einer Reihe von weiteren verdienten Persönlichkeiten auf der Rittertafel in der Feuerwache Ramstein wieder.

Mit einem Kameradschaftsabend, zu dem auch eine Abordnung der befreundeten Feuerwehr aus Osterwald o/E angereist war, wurde der Ehrenabend für alle drei Geehrten beschlossen.

Türen auf 2018

Türen auf 2018

Türen auf bei der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach

Termin: 03. Oktober 2018
Zeit: 10:00 Uhr (bis 12:00 Uhr)
Alter: Ab 5 Jahre
hier findet ihr die Beschreibung auf der Mausseite

Wir öffnen für dich die Türen der Feuerwache Ramstein. Erfahre, wie du einen Notruf absetzen kannst und was danach passiert. Wie rückt die Feuerwehr aus und wie sieht es aus, wenn die Feuerwehr dein Kinderzimmer nach dir absucht? Natürlich öffnen wir auch die Türen der Feuerwehrfahrzeuge damit du dir alles ganz genau anschauen kannst. Das Team der Feuerwehr freut sich auf deinen Besuch. Und bringe deine Eltern mit! - Denn wie es bei der Maus so üblich ist, können auch die Erwachsenen etwas lernen

Feuerwehr zum anfassen beim Tag der offenen Tür

Feuerwehr zum anfassen beim Tag der offenen Tür

Feuerwehr zum Anfassen. Unter diesem Motto veranstaltete die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach ihren Tag der offenen Tür. Ausrichter war in diesem Jahr die Wehreinheit in Niedermohr. Und dort hat man sich einiges für die vielen Gäste einfallen lassen.

Wie schwer ist eine Rettungsschere und wie fühlt es sich an, wenn man damit selbst einmal an einem Auto rumschneidet? Was gehört alles zur Beladung des neuen HLF10 der Einheit Niedermohr und welche Fahrzeug gibt es noch in der Feuerwehr der Verbandsgemeinde. Diese und noch viele weitere spannenden Fragen wurden hier antwortet. Und das Beste daran: Man konnte es unter fachkundiger Anleitung auch direkt ausprobieren. Ganz neue Einblicke für Viele.

Auch die Kinder kamen voll auf ihre Kosten. Wasserspritzen bei der Jugendfeuerwehr und eine große Luftkissenburg ließen bei hochsommerlichen Temperaturen keine Langeweile aufkommen. Beim Jugendrotkreuz konnte man sich gruselige „Verletzungen“ schminken lassen. Es gab Fotos in voller Einsatzkleidung die dann per Computer vor eine Feuerwand gestellt wurden. So konnte sich jedes Kind sein „Einsatzbild“ mit nach Hause nehmen.

Zusätzlich konnten Fahrten mit der Drehleiter gewonnen werden. Niedermohr von oben. Ein Anblick den man nur mit Hilfe der Feuerwehr bekommen kann. Wer nicht so viel Glück hatte konnte sich auf einer Rundfahrt mit einem Löschgruppenfahrzeug wie ein Feuerwehrmann auf Einsatzfahrt fühlen.

Wie es sich für einen Tag der offenen Tür gehört hat sich das Küchenteam voll ins Zeug gelegt: Bratwurst, Schnitzelsandwich, knusprige Pommes oder leckeren Rollbraten. Nachmittags ein großes Kuchenbuffet – So ist ein Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr. Sie sehen also, wer nicht dabei war hat wirklich etwas versäumt und muss nun ein Jahr warten bis es wieder heißt: Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr – dann bei der Wehreinheit Ramstein.