Datum: 20.05.2023

Alarmzeit: 17:30

Einsatzort: Rodenbach 

Einsatznummer: 070

Einsatzbericht: Feuerwehr Rodenbach 

Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Weilerbach gemäß Alarmstichwort „B2-Nebengebäudebrand“ in ein Rodenbacher Gewerbegebiet alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war die dunkle Rauchsäule deutlich sichtbar. Vor Ort wurde festgestellt, dass sich das Feuer bereits auf einen Großteil des Gebäudekomplexes ausgebreitet hatte. Auch hatten mehrere abgestellte Pkws bereits Feuer gefangen. Freilich bestand die Gefahr der weiteren Brandausbreitung, auch auf umliegende Gebäude. Weiterhin wurde erkundet, dass es sich bei dem Gebäude um eine Lagerhalle und einen Unterstand für verschiedene Fahrzeuge und Gerätschaften handelt. Außerdem war eine Autowerkstatt in dem Gebäude untergebracht. Des Weiteren war auf dem Gebäudedach eine größere Photovoltaikanlage installiert. Umgehend wurden erste Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet und eine sogenannte Riegelstellung zu anderen Gebäuden vorgenommen. Zudem wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Demgemäß wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Weilerbach von Kräften der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach., der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern und dem Gerätewagen-Atemschutz des Landkreises Kaiserslautern unterstützt. Durch den Einsatzleiter und stellv. Wehrleiter Felix Heiland wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Insofern wurde das Feuer von mehreren Seiten und mit mehreren Rohren bekämpft. Auch Schaum musste als Löschmittel eingesetzt werden. Hierbei mussten die Angriffstrupps mit Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgehen. Um die Lage und die Lageentwicklung besser bewerten zu können, wurde außerdem die Dohneneinheit des Landkreises Kaiserslautern hinzugezogen. Um 18.37 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Noch während der andauernden Löscharbeiten wurde ein ortsansässiger Statiker verständigt, der letztendlich die Einsturzgefahr der Halle bestätigte. In der Folge wurde ein ortsansässiges Abbruchunternehmen beauftragt die konkret einsturzgefährdenden Gebäudeteile einzureißen. Im Zuge dessen wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und Glutnester abgelöscht. Schlussendlich konnte der Einsatzleiter um 20.16 Uhr „Feuer aus“ melden. Bürgermeister Schwarm und der Beigeordnete Müller waren vor Ort und verschafften sich einen Überblick über den Einsatzverlauf. Neben den bereits genannten Einheiten und Unternehmen waren auch der Rettungsdienst, der Bereitschafts-Rettungswagen des Landkreises, die Polizei, die Kriminalpolizei, der Energieversorger-Strom, das Wasser- und Kanalwerk im Einsatz.

Ausgerückte Fahrzeuge:

Kater Kaiser Land 65/3

Einsatzbilder:

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